
Kostenfaktoren für Elektrik, Heizung, Bad, Leitungen, Schadstoffe und Bestand – sachlich erklärt.
Unverbindliches Angebot anfragenWer eine ältere Immobilie sanieren möchte, stellt sich früh die gleiche Frage: Was wird das kosten? Und wer ehrlich darüber nachdenkt, merkt, dass der Altbau diese Frage nochmals schwieriger zu beantworten macht als ein neueres Gebäude.
Nicht weil Altbauten grundsätzlich teurer zu sanieren sind. Sondern weil die Ausgangslage mehr Unbekannte enthält. Hinter Wänden und Böden verbirgt sich Technik, die in Jahrzehnten verlegt wurde – manchmal mehrfach überarbeitet, manchmal seit fünfzig Jahren unangetastet. Welches Rohrmaterial verbaut ist. Ob die Elektroanlage noch der ersten Ausbaustufe des Hauses entspricht. Ob hinter alten Fliesen Feuchtigkeit steckt. Ob Baumaterialien vorhanden sind, die bei Rückbauarbeiten besondere Sorgfalt erfordern. Das alles lässt sich von außen nicht beurteilen.
Altbau sanieren Kosten sind deshalb eine Frage, die ohne Bestandsbegehung nicht seriös beantwortet werden kann. Dieser Text erklärt, welche Kostenfaktoren beim Altbau besonders relevant sind – damit Sie verstehen, worauf es ankommt, bevor Sie in eine Beratung gehen. Kein Schockzenario, keine erfundenen Zahlen. Sachliche Einordnung, die Ihnen hilft, eine realistische Planung zu entwickeln.
Radex Objektmanagement GmbH begleitet Altbausanierungen im Rhein-Main-Gebiet als koordinierender Ansprechpartner. Die Gesamtkoordination übernimmt Radex als Generalunternehmer; im Bereich Heizung, Sanitär und Gebäudetechnik bringt Bernd Knoop als SHK Meister & Betriebsleiter die fachliche Meisterkompetenz ein. Alle weiteren Gewerke – Elektro, Trockenbau, Fliesen, Innenausbau, Rückbau – koordiniert Radex mit eingespielten Partnerbetrieben.
Der wesentliche Unterschied zwischen der Sanierung eines neueren Hauses und der Altbausanierung liegt nicht in der Fläche oder in den Gewerken, die zum Einsatz kommen. Er liegt in der Unbekannten-Dichte.
Bei einem Haus aus den 1990er Jahren ist die technische Substanz weitgehend bekannt: Kunststoffleitungen für Wasser, eine Heizanlage, die noch nicht am Ende ihrer Nutzungsdauer ist, eine Elektroanlage, die grundsätzlich zeitgemäßen Anforderungen entspricht. Der Zustand ist einschätzbar, bevor die Arbeiten beginnen.
Bei einem Altbau aus den 1950er, 1960er oder 1970er Jahren sieht das anders aus. Wasserleitungen aus dieser Zeit können aus Blei, galvanisiertem Stahl oder frühen Kunststoffgenerationen bestehen – Materialien, die heute entweder nicht mehr zulässig oder am Ende ihrer Lebensdauer sind. Elektroanlagen aus dieser Epoche entsprechen nicht mehr den Sicherheitsanforderungen moderner Nutzung. Heiztechnik aus dieser Zeit ist in der Regel am Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Und es können Baumaterialien verbaut sein, die bei Rückbauarbeiten besondere Sorgfalt erfordern.
Das bedeutet nicht, dass Altbauten problematische Immobilien sind. Im Gegenteil: Altbauten haben Substanz, Charakter und oft eine bauliche Qualität, die heute so nicht mehr hergestellt wird – massive Ziegelwände, großzügige Raumhöhen, handwerklich ausgereifte Konstruktionen. Die Altbausanierung Kosten lassen sich am besten einschätzen, wenn man den Altbau als das versteht, was er ist: eine wertvolle Substanz, die technisch auf den aktuellen Stand gebracht werden soll.
Die Altbausanierung Kosten hängen davon ab, wie weit diese technische Erneuerung reicht – und welche Überraschungen die Bestandsprüfung zutage fördert. Wer das vorab verstehen möchte, braucht eine ehrliche Einschätzung vor Ort, keine Pauschalzahl aus dem Internet.
Leitungen – Trinkwasser, Warmwasser, Heizung, Abwasser – sind im Altbau einer der häufigsten Kostentreiber. Nicht weil Leitungsarbeiten pauschal teuer sind, sondern weil das Erneuerungspotenzial bei älteren Beständen oft umfangreich ist und weil eine Erneuerung mit Eingriffen in Böden und Wände verbunden ist.
In Gebäuden, die vor den 1970er Jahren errichtet wurden, wurden Trinkwasserleitungen häufig aus Blei oder aus frühem verzinkten Stahl hergestellt. Bleileitungen entsprechen heute nicht mehr den Anforderungen der Trinkwasserverordnung und müssen bei einer Sanierung ersetzt werden. Verzinkte Stahlleitungen neigen zur Innenkorrosion und Verkalkung – das führt zu reduziertem Wasserdruck und langfristig zu Undichtigkeiten. Leitungen erneuern Kosten entstehen dann nicht nur aus dem Material selbst, sondern aus dem Aufwand für das Öffnen und Schließen von Böden und Wänden, durch die die Leitungen verlaufen.
Kupferleitungen aus den 1970er und 1980er Jahren sind in der Regel robuster und langlebiger als verzinkter Stahl – aber auch sie haben eine begrenzte Lebensdauer, insbesondere wenn das Wasser bestimmte Härtegrade oder pH-Werte hat. Frühe Kunststoffleitungen können spröde werden und sollten bei einer Altbausanierung geprüft werden.
Ungedämmte Warmwasserleitungen, die durch das gesamte Gebäude verlaufen, sind ein dauerhafter Energieverlust. Bei einer Altbausanierung sollte die Dämmung der Warmwasserleitungen in die Planung einbezogen werden – das senkt die Betriebskosten dauerhaft und verbessert den energetischen Standard des Gebäudes.
Abwasserleitungen aus Gusseisen haben eine sehr lange Lebensdauer, sind aber nicht unbegrenzt. Wenn Leitungen undicht oder durch Ablagerungen beeinträchtigt sind, muss erneuert werden. Leitungen aus frühem Kunststoff der 1950er und 1960er Jahre können spröde sein. Eine Kamerainspektion vor der Sanierung schafft Klarheit über den tatsächlichen Zustand und verhindert Überraschungen auf der Baustelle.
Leitungen verlaufen durch Böden, Wände und Schächte. Eine Erneuerung bedeutet Öffnen dieser Bereiche, Verlegen neuer Leitungen, Schließen der Öffnungen und Wiederherstellung der Oberflächen. Im Zuge einer umfassenden Altbausanierung – wenn Böden und Wände ohnehin geöffnet sind – ist der Mehraufwand überschaubar. Wer Wasserleitungen erneuern Kosten als isolierte Maßnahme kalkuliert, zahlt diese Oberflächen zweimal.
Mehr zu Heizung und Sanitär im Altbau finden Sie auf unserer Seite zu Heizung & Sanitär.
Die Elektroanlage ist bei älteren Gebäuden einer der Bereiche, bei denen die Altbau Elektrik erneuern Kosten am häufigsten unterschätzt werden – bis eine Prüfung ergibt, dass die Anlage grundlegend erneuert werden muss.
Elektroanlagen aus den 1950er und 1960er Jahren wurden für ein Nutzungsprofil ausgelegt, das mit dem heutigen nicht mehr vergleichbar ist. Wenige Steckdosen pro Raum, keine Fehlerstromschutzschalter (FI-Schutzschalter), kein vollständiger Potenzialausgleich, zu geringe Leitungsquerschnitte für moderne Verbraucher – Induktionsherd, Waschmaschine, Trockner, Klimaanlage, Ladestation für Elektrofahrzeuge. Das ist kein Versagen dieser Anlagen – es ist schlicht der technische Stand der damaligen Zeit. Für eine zeitgemäße und sichere Nutzung muss nachgerüstet oder vollständig erneuert werden.
Nicht immer muss die gesamte Anlage ersetzt werden. Eine gezielte Prüfung durch einen Elektriker klärt, welche Bereiche dringend sind und welche noch funktionieren. Manchmal reicht ein modernisierter Unterverteiler mit ergänzenden FI-Schutzschaltern. Manchmal ist eine vollständige Leitungserneuerung die sinnvollere Lösung – besonders wenn das Gebäude komplett saniert wird und Leitungen ohnehin zugänglich sind.
In alten Gebäuden verlaufen Leitungen oft unter Putz in gemauerten Schlitzen oder in frühen Installationskanälen. Das Öffnen dieser Bereiche, das Verlegen neuer Leitungen und das Verputzen, Schleifen und Streichen danach ist ein Arbeitsablauf, der Zeit und handwerkliche Koordination erfordert. Im Zuge einer Komplettsanierung ist das gut integrierbar – als nachträgliche Maßnahme in einem bewohnten Gebäude ist der Aufwand deutlich höher.
Wer den Altbau zeitgemäß nutzen möchte – mit ausreichend Steckdosen in jedem Raum, mit Ladepunkt für ein Elektrofahrzeug, mit moderner Beleuchtungsinstallation, mit Photovoltaik-Anschluss –, plant eine Anlage, die diesen Anforderungen genügt. Das ist bei einer Altbausanierung ohnehin sinnvoll, weil die Ausgangslage in den meisten Fällen eine Erneuerung erfordert. Die Altbau Elektrik erneuern Kosten zahlen sich durch dauerhafte Sicherheit und Nutzungsqualität aus.
Heizungsanlagen in Altbauten sind häufig am oder jenseits des Endes ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Eine Ölheizung aus den 1990er Jahren, ein Gasbrennwertkessel aus den frühen 2000er Jahren – beides ist reparierbar, aber eine Investition in eine neue Heizanlage ist in dieser Situation oft wirtschaftlich sinnvoller als die Verlängerung eines Betriebs, der in absehbarer Zeit ohnehin endet.
Bei einem Altbau hängt die Wahl des Heizsystems stark vom Dämmzustand des Gebäudes ab. Eine Wärmepumpe ist technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll – aber sie arbeitet am effizientesten bei niedrigen Vorlauftemperaturen, was einen gut gedämmten Gebäudestandard voraussetzt oder neue Wärmeabgabeflächen erfordert. Wer die Altbau Heizung erneuern Kosten richtig planen möchte, denkt Heizsystem und Dämmzustand zusammen – und prüft, ob eine Dämmmaßnahme wirtschaftlich sinnvoll ist, bevor das Heizsystem gewählt wird.
Alte Heizungsleitungen aus Stahl, die sich intern zugesetzt haben, müssen im Zuge eines Heizungstauschs erneuert werden. Das ist ein Eingriff, der sinnvollerweise zusammen mit dem Heizungstausch durchgeführt wird – weil die Leitungsführung durch mehrere Bereiche des Gebäudes verläuft und weil ein späterer separater Eingriff unverhältnismäßig aufwendig wäre.
Alte Gussheizkörper sind langlebig und können in vielen Fällen erhalten bleiben. Wenn ein neues Heizsystem niedrige Vorlauftemperaturen braucht, müssen Heizkörper durch größere Flächenheizkörper ersetzt werden, oder es wird auf Fußbodenheizung umgestellt. Der Einbau einer Fußbodenheizung im Bestand bedeutet einen Eingriff in den Bodenaufbau – das ist aufwendig, aber es steigert Komfort und Energieeffizienz dauerhaft.
Beim Altbau Heizung erneuern gibt es Förderprogramme von BAFA und KfW, die die Kostenlast reduzieren können. Förderanträge müssen grundsätzlich vor Baubeginn gestellt werden. Radex koordiniert die Maßnahmen; die Beantragung erfolgt durch den Eigentümer oder einen eingebundenen Energieberater. Mehr dazu auf unserer Seite zur energetischen Sanierung.
Das Bad ist in vielen Altbauten der Bereich mit dem größten Sanierungsstau. Wenn die letzte umfassende Erneuerung dreißig oder vierzig Jahre zurückliegt, ist in der Regel eine vollständige Neusanierung angezeigt – kein Austausch einzelner Sanitärobjekte, sondern ein Neuanfang.
Alte Bäder haben häufig keine oder eine nicht mehr funktionstüchtige Feuchtraumabdichtung. Das ist ein technisches Defizit, das bei einer vollständigen Badsanierung zwingend behoben werden muss. Die Abdichtung muss neu hergestellt werden, bevor Fliesen verlegt werden. Das erfordert vollständigen Rückbau des alten Bestands, Untergrundvorbereitung, Abdichtungsebene und dann den Wiederaufbau. Altbau Bad sanieren Kosten werden deshalb nicht selten durch den Unterbau bestimmt, der erst nach dem Rückbau vollständig beurteilt werden kann.
Sanitärinstallationen aus dieser Bauepoche wurden für ein anderes Nutzungsprofil ausgelegt. Wer das Bad zeitgemäß gestalten möchte – mit bodengleicher Dusche, mit neuem Leitungskonzept, mit moderner Armaturentechnik –, verlegt Leitungen neu. Das ist ein Eingriff in den Bodenaufbau und in die Wände.
Altbäder sind oft großzügig geschnitten – ein Merkmal dieser Bauepoche, das heute geschätzt wird. Wer diesen Raum mit moderner Technik verbindet und dabei großformatige Fliesen, hochwertige Armaturen und sorgfältige Ausführung wählt, schafft ein Bad, das sowohl technisch zeitgemäß ist als auch zum Charakter des Gebäudes passt. Das ist eine der Stärken einer Altbausanierung: Der Raum ist vorhanden, die Substanz ist solide – was fehlt, ist die Modernisierung.
Mehr zu den Kosten einer Badsanierung finden Sie auf unserer Seite zu den Badsanierung Kosten.
Gebäude aus den 1950er bis 1980er Jahren wurden mit Materialien errichtet, die heute nicht mehr eingesetzt werden – teilweise weil ihre Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt erst später erkannt wurden. Das bedeutet nicht, dass jeder Altbau ein Schadstoffproblem hat. Aber es bedeutet, dass beim Rückbau bestimmter Materialien Vorsicht angebracht ist – und dass eine Voraberkundung Klarheit schafft, bevor Arbeiten beginnen.
Asbesthaltige Baustoffe wurden in Deutschland bis Ende der 1980er Jahre eingesetzt – in Fassadenplatten, Dachplatten, Bodenbelägen, Klebe- und Spachtelmaterialien, Rohrisolierungen. Fest gebundener Asbest in intaktem Zustand ist weniger kritisch als nicht gebundener (friabiler) Asbest. Bei Rückbauarbeiten muss in beiden Fällen fachgerecht vorgegangen werden. Eine Schadstoffuntersuchung vor dem Rückbau schafft Klarheit – sie verhindert ungeplante Mehrkosten und Ablaufunterbrechungen auf der Baustelle. Radex koordiniert die Schadstoffsanierung mit zertifizierten Fachbetrieben. Mehr dazu auf unserer Seite zur Schadstoffsanierung.
In alten Gebäuden können Farbanstriche bleihaltige Pigmente enthalten. Bei Renovierungsarbeiten, die Schleif- oder Abtragsarbeiten an diesen Flächen beinhalten, ist besondere Vorsicht geboten. Eine Probennahme und Analyse klärt, ob Schutzmaßnahmen notwendig sind – das ist ein kleiner Vorabaufwand mit großem Planungswert.
Bitumenhaltige Klebstoffe unter alten Bodenbelägen können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten. Beim Entfernen alter Bodenbeläge – Linoleum, Teppich, PVC aus dieser Epoche – kann der Klebstoff freigesetzt werden. Eine Voraberkundung vermeidet Überraschungen auf der Baustelle und schützt die ausführenden Handwerker.
Schadstoffe im Altbau sind ein Fachthema, kein Grund zur Panik. Die richtige Herangehensweise ist: prüfen, beurteilen, fachgerecht handeln. Wer vor der Altbausanierung eine Schadstoffuntersuchung durchführen lässt, hat eine verlässliche Grundlage für die Planung und für das Angebot. Schadstoffsanierung Kosten entstehen dann nicht als Überraschung auf der Baustelle, sondern als geplante Position im Budget.
Der Zustand der Gebäudesubstanz ist im Altbau ein besonderer Kostenfaktor, der vor einer Sanierung geprüft werden muss – weil er Folgekosten verhindert, wenn er in die Planung einbezogen wird.
Viele Altbauten wurden ohne die heute übliche Abdichtung der Außenwände errichtet. Feuchte Keller sind in dieser Bauepoche weit verbreitet – das ist kein Zeichen schlechter Bauqualität, sondern der damalige Standard. Wer den Keller nutzen oder sanieren möchte, muss die Ursache der Feuchte klären: aufsteigende Feuchte, Kondensation, Risse in der Außenwand, fehlende Drainage. Die Lösung hängt vom Befund ab und kann von einer Innenabdichtung bis zur Außenabdichtung reichen.
Risse in der Fassade, Ausblühungen, fehlende oder schadhafte Abdichtung im Sockelbereich – das sind Befunde, die in die Gesamtkostenplanung einfließen müssen. Was von außen wie ein kosmetisches Problem aussieht, kann auf eine Durchfeuchtung der Außenwand hindeuten.
Schimmel kann bei unzureichend gedämmten oder schlecht belüfteten Altbauten vorkommen – in Außenwandbereichen, hinter Möbeln, in Kellerräumen. Schimmel muss sachgerecht beseitigt und die Ursache behoben werden; das ist eine Voraussetzung für eine dauerhafte Sanierung. Die Kosten hängen stark vom Ausmaß ab – eine frühzeitige Prüfung hält den Aufwand in der Regel beherrschbar.
Mehr zur energetischen Sanierung und Dämmung im Altbau finden Sie auf unserer Seite zur energetischen Sanierung.
Bei einem Altbau ist die Reihenfolge der Maßnahmen nicht nur eine Frage der Effizienz – sie ist eine Frage der Vermeidung von Doppelkosten.
Die Grundregel gilt hier genauso wie bei jedem anderen Gebäude: Technik vor Oberflächen. Leitungen, Elektrik, Heizung – all das muss verlegt und installiert sein, bevor Estrich eingebracht, Fliesen verlegt oder Wände verputzt werden. Beim Altbau kommt hinzu: Schadstoffe müssen vor dem Rückbau bekannt sein. Feuchtigkeitsprobleme müssen vor dem Innenausbau gelöst sein. Und die Bestandsprüfung muss vor dem Angebot stattgefunden haben.
Wer diese Reihenfolge einhält, vermeidet die häufigsten Kostenfallen bei Altbausanierungen:
Radex plant die Abfolge der Gewerke von Beginn an mit. Als koordinierender Generalunternehmer ist das einer unserer Hauptbeiträge: nicht nur die Gewerke zu beauftragen, sondern ihre Reihenfolge so zu strukturieren, dass die Altbausanierung Kosten im Rahmen bleiben und das Ergebnis dauerhaft hält.
Bei jedem Gebäude ist eine Begehung vor der Angebotserstellung wichtig. Beim Altbau ist sie unverzichtbar.
Der Grund liegt in der Unbekannten-Dichte, die dieser Bauepoche eigen ist. Was hinter Wänden und Böden steckt, welches Material verbaut ist, welchen Zustand Leitungen und Technik haben – das kann kein Angebot aus der Ferne abbilden. Wer ohne Begehung ein Angebot erstellt, rechnet entweder mit großen Risikopuffern nach oben – oder unterschätzt den Aufwand und gleicht das über Nachträge aus.
Radex führt deshalb vor jeder Altbausanierung eine Begehung vor Ort durch. Wir schauen uns das Gebäude gemeinsam mit Ihnen an, nehmen Maß, prüfen den Zustand der technischen Anlagen soweit zugänglich und besprechen, was saniert werden soll und in welcher Reihenfolge. Wenn eine Schadstoffuntersuchung sinnvoll erscheint, empfehlen wir sie vor Baubeginn – als sachliche Grundlage für eine verlässliche Planung, nicht als Schreckensszenario.
Das Ergebnis ist ein Angebot, das die tatsächliche Situation widerspiegelt – für Altbauten in Frankfurt am Main, Offenbach am Main, Darmstadt, Wiesbaden, Mainz, Bad Homburg vor der Höhe, Hanau, Dreieich und im gesamten Rhein-Main-Gebiet.
Bei Altbauten sind die technischen Anlagen die häufig aufwendigsten Kostenpositionen: Leitungen aus Blei oder verzinktem Stahl, Elektroanlagen ohne FI-Schutz, Heizanlagen am Ende ihrer Nutzungsdauer. Hinzu kommen der Zustand der Abdichtung im Keller- und Sockelbereich, die Frage nach möglichen Schadstoffen in Baumaterialien und der Zustand von Böden und Wänden, die im Zuge von Leitungserneuerungen geöffnet werden müssen. Die gute Nachricht: Was geplant und koordiniert angegangen wird, ist handhabbar. Altbausanierung Kosten lassen sich mit einer sorgfältigen Bestandsprüfung verlässlich einschätzen – nicht aus der Ferne, aber nach einer Begehung.
Eine pauschale Antwort ist hier nicht seriös – weil der Aufwand davon abhängt, welches Material verbaut ist, wie die Leitungsführung verläuft, ob Böden und Wände ohnehin geöffnet werden und welches Erneuerungsziel verfolgt wird. Was wir sagen können: Wer Leitungen erneuern Kosten und Altbau Elektrik erneuern Kosten im Zuge einer Altbausanierung einplant – wenn Wände und Böden ohnehin zugänglich sind –, hat deutlich günstigere Voraussetzungen als jemand, der das als separate Maßnahme in einem bewohnten Gebäude durchführt. Wir klären das im Rahmen unserer Begehung vor Ort – in Frankfurt am Main, Offenbach am Main, Darmstadt und überall im Rhein-Main-Gebiet.
Weil die Ausgangslage im Altbau von Gebäude zu Gebäude verschieden ist. Zwei Altbauten aus der gleichen Epoche, in der gleichen Stadt, können vollständig unterschiedliche technische Ausgangssituationen haben – weil einer regelmäßig gepflegt wurde, der andere nicht; weil einer bereits teilerneuerte Leitungen hat, der andere noch die Originalsubstanz aus den 1960er Jahren; weil einer auf Schadstoffe untersucht wurde, der andere nicht. Diese Varianz ist der Grund, warum Pauschalen bei Altbauten besonders wenig aussagen. Die Altbausanierung Kosten sind erst nach einer individuellen Bestandsprüfung verlässlich einzuschätzen.
Eine Schadstoffuntersuchung vor dem Rückbau eines Altbaus ist eine sachliche Maßnahme, kein Alarmsignal. Sie klärt, ob bei bestimmten Rückbauarbeiten besondere Schutzmaßnahmen erforderlich sind – und verhindert, dass auf der Baustelle unerwartete Befunde auftreten, die den Ablauf unterbrechen und die Schadstoffsanierung Kosten ungeplant erhöhen. Eine technische Prüfung der Elektroanlage und der Leitungen gibt Auskunft über den tatsächlichen Zustand und den tatsächlichen Erneuerungsbedarf. Beides zusammen ist die Grundlage für eine Planung, die hält, was sie verspricht. Radex empfiehlt diese Prüfungen vor Altbausanierungen und koordiniert sie als Teil der Vorbereitung.
Durch eine Begehung und eine ehrliche Bestandsaufnahme. Wer die Altbau sanieren Kosten seriös einschätzen lassen möchte, braucht einen Ansprechpartner, der das Gebäude kennt – nicht nur die Fläche und das Baujahr. Radex schaut sich das Gebäude gemeinsam mit Ihnen an, beurteilt den Zustand von Leitungen, Elektrik, Heizung, Bad und Substanz und bespricht, was saniert werden soll und in welcher Reihenfolge. Auf dieser Grundlage entsteht ein Angebot, das die tatsächliche Situation abbildet – ohne Pauschalversprechen, ohne Schockzahlen und ohne Nachträge. Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Erstberatung.
Radex bietet Sanierungen in über 60 Städten und Gemeinden im Rhein-Main-Gebiet an. Von unserem Standort in Rödermark aus arbeiten wir in Frankfurt am Main, Offenbach am Main, Darmstadt, Wiesbaden, Mainz, Bad Homburg vor der Höhe, Hanau, Dreieich und Oberursel – und in vielen weiteren Orten der Region.
Wir kennen die typischen Altbauten dieser Region: Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser aus den 1950er bis 1970er Jahren in Frankfurt am Main und Offenbach am Main, die nach Jahrzehnten des Betriebs grundlegend saniert werden sollen. Altbauwohnungen sanieren in Darmstadt und Wiesbaden, bei denen Leitungen, Elektrik und Bad gemeinsam erneuert werden. Häuser in Bad Homburg vor der Höhe und Oberursel mit erhaltenswerter Bausubstanz, die mit moderner Technik verbunden werden soll. Bestände in Hanau und Dreieich, bei denen Schadstoffprüfung und technische Erneuerung Hand in Hand gehen.
Diese regionale Erfahrung hilft uns, schnell einzuschätzen, was bei einem konkreten Altbau zu erwarten ist – und wo man typischerweise auf Überraschungen trifft. Das ältere Haus sanieren Kosten lassen sich mit dieser Erfahrung früh realistisch einordnen. Mehr über unser Einsatzgebiet finden Sie unter Einsatzgebiete.
Sie planen eine Altbausanierung und möchten verstehen, mit welchem Budget Sie rechnen müssen? Radex kommt zu Ihnen vor Ort, nimmt die Situation auf und gibt Ihnen eine ehrliche Einschätzung – ohne Pauschalversprechen, ohne Schockzahlen, ohne Nachträge auf der Baustelle. Kontaktieren Sie uns – die erste Beratung ist kostenlos.
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